Testbericht von AcademicTeach zu Crocodile Physics
von Dr. Hans-Friedrich Vahlensieck
GESAMTURTEIL:
- Crocodile Physics begeistert.
- ist eine Simulationssoftware, die unglaubliche Möglichkeiten für Schul- / Fachhochschul- /Universitäts-Ausbildung bietet sowie für Berufsschulen sehr geeignet ist.
- braucht Fachhochschul- und Universitätsniveau keinesfalls zu scheuen.
- ist voll funktionstüchtig: Keine Abstürze wurden während des Tests beobachtet. Man stösst
nicht an Grenzen von Komplexität. Ebenso stimmen die Berechnungen.
Beispielsweise können elektronische Schaltungen erst mit Crocodile Clips simuliert und dann
mit diskreten Bauelementen nachgebaut werden. Die Funktion des Nachbaus entspricht 1:1
der Simulation. Komplizierte Berechnungen werden überflüssig.
EINSATZGEBIETE:
- Lehrer wird eine neue Welt der Visualisierung eröffnet. Experimente im Unterricht werden
unterstützt und manche sogar ersetzt. Simulationen, die früher nicht möglich waren, werden
hier sehr einfach demonstrierbar. Crocodile Clips ist eine perfekte Ergänzung und ein guter
zusätzlicher Medienwechsel im Unterricht.
- Grosses Potential hat Crocodlie Physics auch im Physik Praktikum. Auch hier können reale
Experimente ausgewertet und überprüft werden.
- Schüler und Studenten: Nachbereitung, Aufgaben, Prüfungsvorbereitung
- Kinder ab 8 Jahren, um einfache Phänomene zu erklären (z.B. Wie funktioniert eine
Taschenlampe?).
Kinder / Jugendliche bekommen einen Zugang zur Physik, Freude am Experimentieren und
Möglichkeiten, die sonst viel zu kostenintensiv wären. Simulationen sind echt, nachvollziehbar
und decken sich mit Erfahrungen. Und das Ganze ohne teure Infrastruktur.
BENUTZERFREUNDLICHKEIT:
Durch Vorlagen zu jedem Thema kann man gleich loslegen, ohne die Bedienung und Möglichkeiten bis
ins Letzte verstanden zu haben. Da man die Vorlagen verändern kann und viele Einstellungen intuitiv
sind, wird man schnell zum Profi. Für manche Tipps ist ein Blick in die Hilfe ratsam.
HILFEFUNKTION:
Gute Gliederung, leicht verständlich, Beispielvideos sind sehr praktisch und hilfreich bei der Erstellung
von komplizierten Versuchsaufbauten.
UMFANG:
- entspricht Schweizer Lehrplan bis zur Matur
- Wärmelehre und Teilchenphänomene (z.B. Diffusion) wären noch nützlich
QUALITÄT DES INHALTS:
| Test |
Ergebnis |
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Simulation lässt keine Wünsche offen. Die Möglichkeit, verschiedene Facetten des Geschehens als Grafik aufzuzeichnen, ist einfach genial. |
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- Sehr leicht verständlich, sofort möglich Schaltungen zu entwerfen und zu testen.
- Simulation ist auf komplexer Ebene möglich. Alles entspricht der Wirklichkeit. Es handelt sich um keine vereinfachte Lösung, die dann in der Realität anders wäre.
- Animation von zerstörten Bauelementen sehr wirkungsvoll. (fehlt eigentlich nur noch der verschmorte Geruch ☺ )
- Absoluter Höhepunkt der Software (und der Rest ist auch sehr gut)
- Tipp: Umwandlung Schaltzeichensymbole in Fotos und umgekehrt (damit man, nachdem man mit Piktogrammen was entworfen hat, mal sehen kann, wie der Schaltplan dazu aussieht)
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Auch hier können alle wichtigen Themen ausprobiert und simuliert werden. Geht viel schneller als auf einer optischen Bank. Gefundene Ergebnisse können dort verifiziert werden. Im Praktikum ist so ein kleineres Frustpotential, ohne dass man alle Details vorgeben muss, was Versuche wieder langweilig macht. |
VERBESSERUNGS- UND ERGÄNZUNGSVORSCHLÄGE:
Es ist schon fast unverschämt, Verbesserungsvorschläge geben zu wollen, denn die Software ist schon
extrem gut. und nützlich.
Hier noch zwei Ergänzungsvorschläge, die ich oben noch nicht erwähnt habe:
- Masseinheiten (SI): Beispiel: Newton in SI / Dadurch Verstehen der Formeln F=ma
- Gute Links zu geschichtlichem Hintergrundswissen (Wer war Newton, Keppler, wann gelebt,
welche Gesetze, Relevanz für heute)
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Quelle: AcademicTeach (31.12.2006)